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Kunst und Gegenwart

Kunst und Gegenwart

Veröffentlicht: 2026-06-10
© Prof. Dr. Harald H.H.W. Schmidt
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TEIL 4: BIENNALE VENEDIG 2026 – KUNST ZWISCHEN MORAL UND SPEKTAKEL: MEINE PERSÖNLICHE BILANZ

TEIL 4: BIENNALE VENEDIG 2026 – KUNST ZWISCHEN MORAL UND SPEKTAKEL: MEINE PERSÖNLICHE BILANZ

In der vierten und letzten Folge meiner Biennale-Reihe ziehe ich eine persönliche Bilanz der Biennale Venedig 2026. Nach mehreren Tagen zwischen Giardini, Arsenale und nationalen Pavillons stellt sich die Frage: Welche Kunstwerke bleiben tatsächlich i
Länge: 15:39
In der vierten und letzten Folge meiner Biennale-Reihe ziehe ich eine persönliche Bilanz der Biennale Venedig 2026. Nach mehreren Tagen zwischen Giardini, Arsenale und nationalen Pavillons stellt sich die Frage: Welche Kunstwerke bleiben tatsächlich in Erinnerung – und welche leben vor allem von Theorie, Moral und Aufmerksamkeit?
Ich spreche über den deutschen Pavillon mit seiner intensiven Selbstreflexion über Ostdeutschland, Erinnerung und Identität, den österreichischen Pavillon zwischen Performance, Spektakel und Voyeurismus sowie über Beiträge aus Irland, Guatemala und Japan. Dabei geht es auch um die Frage, welche Formen von Leid und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit in der Gegenwartskunst sichtbar gemacht werden – und welche oft unsichtbar bleiben.
Gleichzeitig stelle ich zwei meiner persönlichen Entdeckungen der Biennale vor: Nick Cave und Lee Ufan. Ihre Arbeiten wirkten auf mich gerade deshalb so stark, weil sie nicht ständig erklären, moralisieren oder provozieren, sondern zunächst eine unmittelbare emotionale Erfahrung ermöglichen.
Diese Episode ist keine kunsthistorische Analyse, sondern der persönliche Blick eines Besuchers auf eine Biennale zwischen politischem Anspruch, kultureller Selbstvergewisserung und echter künstlerischer Wirkung. Was sagt die Biennale 2026 über unsere Gegenwart aus? Wo überzeugt die Kunst? Wo verliert sie sich in Theorie und Eventcharakter? Und warum bleiben manchmal ausgerechnet die leisesten Arbeiten am längsten im Gedächtnis?
Eine kritische Abschlussbetrachtung zur Biennale Venedig 2026 und zur Frage, welche Rolle Kunst in einer zunehmend polarisierten und reizüberfluteten Welt noch spielen kann. 
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Folgen-ID: 1000772057699
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Erscheinungs­datum: 10.6.2026, 18:00:00

Beschreibung

KUNST UND GEGENWART ist ein unregelmäßiger Podcast über Ausstellungen, Kunst und kulturelle Zeitdiagnosen. Prof. Dr. Harald Schmidt spricht über Biennalen, documenta, Museen, politische Kunst und kuratorische Trends — nicht aus der Perspektive des klassischen Kunstbetriebs, sondern als interessierter Besucher, politischer Künstler und Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen. Essayistisch, direkt und bewusst ohne Kultursprech.
Kontakt:
podcast@haraldschmidt.online

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