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LYGIA CLARK RETROSPEKTIVE

LYGIA CLARK RETROSPEKTIVE

Veröffentlicht: 2025-12-05
© Zürcher Kunstgesellschaft und die Interviewten; musikalischer Vor-/Abspann: Caetano Veloso
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Veröffentlicht: 2025-12-05
© Zürcher Kunstgesellschaft und die Interviewten; musikalischer Vor-/Abspann: Caetano Veloso
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8 Wie Clark bis heute Künstler:innen inspiriert

8 Wie Clark bis heute Künstler:innen inspiriert

Der brasilianische Künstler Mauricio Dias und der schweizerische Künstler Walter Riedweg arbeiten seit 1993 als Produktionsgemeinschaft zwischen Brasilien, Frankreich und der Schweiz (was auch die unterschiedlichen Tonspuren der Aufzeichnung erklärt)
Länge: 44:59
Der brasilianische Künstler Mauricio Dias und der schweizerische Künstler Walter Riedweg arbeiten seit 1993 als Produktionsgemeinschaft zwischen Brasilien, Frankreich und der Schweiz (was auch die unterschiedlichen Tonspuren der Aufzeichnung erklärt). Ihre künstlerische Praxis hat zahlreiche Gemeinsamkeiten zu denen von Clark, was die Kunsthistorikerin Christiane Klotz veranlasst hat, die beiden im Rahmen der Clark-Retrospektive zu interviewen. Sowohl bei Dias&Riedweg als auch bei Clark sind der sich wandelnde menschliche Körper, die ihn tragende soziale Gemeinschaft und das gesamte Spektrum sinnlicher Erfahrungen Anfangs- und Endpunkt zugleich. Das Kunstwerk ist kein statisches oder repräsentatives Monument, sondern ein Prozess auf Zeit. Das Publikum ist sowohl Betrachter:in als auch Co-Autor:in des Werks durch den Aktivierungsvorgang eines Objekts oder einer Installation. «Lygias Werk ist eine Resonanzplattform und darum ist es immer noch so wichtig und aktuell», fassen es Dias&Riedweg zusammen.
Folgen-ID: 1000739834996
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Erscheinungs­datum: 5.12.2025, 11:24:16

Beschreibung

Dieser Podcast mit 8 Folgen ist im Rahmen der Lygia Clark-Retrospektive 2025 am Kunsthaus Zürich entstanden. Idee und Konzept zu diesem Podcast gehen auf die Kunsthistorikerin Cathérine Hug zurück, produziert wurde er von der Historikerin Kim Stengl. Videocalls ermöglichten Gespräche und Aufnahmen mit Teilnehmenden aus aller Welt: Yve-Alain Bois, Alessandra Clark, Mauricio Dias, Fredi Fischli, Irina Hiebert Grun, Christiane Klotz, Niels Olsen, Walter Riedweg, Suely Rolnik, Annina Schindler, Jean Da Silva, Irene V. Small, Maike Steinkamp.
Das Kunsthaus Zürich zeigt vom 14. November 2025 bis 8. März 2026 in Kooperation mit der Neuen Nationalgalerie Berlin die erste LYGIA CLARK gewidmete Retrospektive im deutschsprachigen Raum und weltweit umfassendste seit jener des MoMA in New York 2014. Die Ausstellung wurde von den Kuratorinnen der Neuen Nationalgalerie Irina Hiebert Grun und Maike Steinkamp initiiert und konzipiert. Für das Kunsthaus Zürich wurde sie von Cathérine Hug kuratiert und zeigt rund 120 historische Originalwerke aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen in Brasilien, den USA und Europa – viele davon erstmals öffentlich zugänglich. Zusätzlich wurden rund 50 partizipative Arbeiten als Repliken von der Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark hergestellt, um Besuchenden die prozessorientierte Dimension unmittelbar erfahrbar zu machen. Die Verbindung von Originalen und interaktiven Repliken ist in dieser Dichte einzigartig und bringt logistisch sowie für die Kunstvermittlung viele Herausforderungen mit sich.

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