Dieser Film wird die Geister scheiden. Soviel ist sicher. "Rogue One" erzählt die Geschichte unmittelbar vor der Handlung des ersten Star Wars Films "Episode IV: Eine neue Hoffnung". Eine zusammengewürfelte Gruppe Rebellen versucht die Pläne der neuen Superwaffe des Imperiums zu stehlen: dem Todesstern. Der Stil von "Rogue One" ist jedoch ganz anders als der der "regulären" Star Wars Episoden, man sollte also auch keine solche erwarten - schließlich ist es auch der erste Film, der sowohl auf Jedi-Ritter, als auch auf die geniale Musik von John Williams verzichten muss. Trotzdem muss ich sagen, ist das kein wirkliches Manko und er hat mir immer noch sehr gut gefallen. Ist die Story zu Beginn auch noch etwas träge, wird sie später sehr stimmig und mitreißend. Außerdem kann man sich auf einige sehr unerwartete Cameo-Auftritte freuen. DIe Handlung von "Rogue One" erinnert mich nicht nur an den klassischen Kriegsfilm "Das dreckige Dutzend" mit Lee Marvin, sondern auch an die Star Wars Computerspiele der 90er Jahre. Alles ist ausgerichtet auf den Konflikt zwischen Allianz und Imperium, deswegen ist es auch nicht falsch, dass manche Kritiker den Film als "Kriegsfilm" bezeichnet haben. Der Film ist sehenswert. Einige Star Wars Fans werden ihn hassen. Andere werden ihn lieben. Als Familienfilm ist er allerdings NICHT geeignet, da er doch ein wenig brutaler, gewalttätiger und düsterer ist als die Star Wars Episoden. Trotzdem: klare Empfehlung!