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Beschreibung
„Der amerikanische Seifenkönig“ hat Hercule Poirot eine lächerlich hohe Summe angeboten, um einige zwielichtige Geschäfte in Südamerika zu untersuchen. Doch kurz bevor er London verlassen will, entdeckt Poirot, dass ein Mann in seine Wohnung eingebrochen ist. Der verwirrte Eindringling, bedeckt mit Staub und Schlamm, kann kaum mehr tun, als Poirots Adresse zu wiederholen und immer wieder die Zahl 4 zu zeichnen. Könnten die „Großen Vier“, eine düstere und scheinbar allmächtige Organisation, hinter diesen und anderen seltsamen Ereignissen stecken?
Um den Superverbrechern einen Schritt voraus zu sein, braucht Poirot die Loyalität seines Freundes Captain Hastings fast genauso sehr wie seine kleinen grauen Zellen. Schon bald sind die beiden unterwegs zu Landhäusern, einem mysteriösen Labor, dem Schauplatz eines tödlichen Schachspiels und einem Versteck auf einem Berggipfel in den Alpen.
Im Jahr vor der Veröffentlichung dieses Buches machten persönliche Turbulenzen es Agatha Christie unmöglich, zu schreiben – doch ihr Verlag drängte auf einen weiteren Roman nach dem großen Erfolg von Alibi (The Murder of Roger Ackroyd).
Ihr Schwager half ihr, eine zwölfteilige Serie, die sie einige Jahre zuvor geschrieben hatte, in Die großen Vier umzuwandeln. Dieser Ursprung als einzelne Geschichten erklärt teilweise die gelegentliche Sprunghaftigkeit des Buches. Ebenso sehr ein Thriller wie ein Kriminalroman, wurde das Buch nie als eines ihrer besten Werke angesehen – weder von den Lesern noch von Christie selbst. Dennoch bleibt es ein faszinierendes Beispiel für Poirot und Hastings in ihrer spionageähnlichsten und abenteuerlichsten Form.
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