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Into Oblivion (Behind the Scenes Edition)

Into Oblivion (Behind the Scenes Edition)

Veröffentlicht: 2026-03-13
℗ 2025, 2026 Epic Records, a division of Sony Music Entertainment. (P) 2025, 2026 Century Media Records Ltd. under exclusive license from Lamb of God, LLC.
Into Oblivion (Behind the Scenes Edition) - QR Code
14 Tracks
45:24
Jetzt kaufen im iTunes Store
Anhören auf Apple Music
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Veröffentlicht: 2026-03-13
℗ 2025, 2026 Epic Records, a division of Sony Music Entertainment. (P) 2025, 2026 Century Media Records Ltd. under exclusive license from Lamb of God, LLC.

„Wir verwandeln uns nicht plötzlich in eine Polka-Band.“

„Wir probieren jedes Mal etwas Anderes, ohne das Rad neu zu erfinden“, erzählt Randy Blythe, Sänger von Lamb of God, im Gespräch mit Apple Music. „Wir sind seit 30 Jahren dabei und verwandeln uns nicht plötzlich in eine Polka-Band. Aber wir versuchen, verschiedene Ebenen hinzuzufügen und nicht immer die gleiche Schiene zu wiederholen.“

Der aggressive Titeltrack des zehnten Albums der Metal-Band gibt den Ton an – mit einem für Lamb of God charakteristischen Power-Groove. Derweilen scheint Blythe mit seiner Stimme wie gewohnt Dämonen heraufzubeschwören. Auf der anderen Seite der Endzeitmedaille prangert der mitreißende Thrash-Banger „Parasocial Christ“ die Flut der Social-Media-Süchtigen an, die die Ängste der Gesellschaft schüren. Andere Songs sind tief verwurzelt in Richmonds Musikszene der frühen 1990er-Jahre, aus der Lamb of God hervorgegangen sind. Laut Gitarrist Mark Morton sei die Lead-Single „Sepsis“ dabei musikalisch inspiriert von längst nicht mehr existierenden Underground-Größen wie Breadwinner, Ladyfinger und Sliang Laos.

„Durch jedes unserer Alben – besonders die letzten drei – haben wir gelernt, wie wir besser zusammenarbeiten“, sagt Blythe. „In der Band neigt jeder von uns dazu, die eigenen Beiträge zur Musik als etwas Kostbares zu sehen und beschützen zu wollen. Im Laufe der Jahre hat das zu vielen Konflikten geführt. Aber je älter wir werden, desto weniger halten wir an den Parts fest. Wir versuchen, das große Ganze im Blick zu behalten.“

Dieses große Ganze hört man in „El Vacío“ – einem Song, in dem Lamb of God Härte mit Atmosphäre verbinden und eine stimmungsvolle, dynamische Grundlage schaffen, die Blythes nuancierten Gesang untermauert. Ein ähnlicher Ansatz findet sich in „A Thousand Years“, einem schleppenden, bassgetriebenen Stück, in dem sich der Frontmann einen modernen Vampir vorstellt, der unentdeckt inmitten des ganzen Chaos der Welt seinen Blutdurst stillt. Zusammen mit dem Albumtitel sei das „ein existenzieller Angstschrei, während die Welt zugrunde geht“, erklärt der Sänger. „Denn genau das passiert gerade.“

Die gute Nachricht? Solange es eine Welt gibt, in der Musik gemacht werden kann, werden Lamb of God das auch weiterhin tun. „Die meisten Bands halten keine 30 Jahre durch“, betont Blythe. „Wir können uns also langsam zu den Veteranen zählen. Aber es ist mir egal, in welche Kategorie man uns steckt. Solange mir die Musik gefällt und meine Bandkollegen damit zufrieden sind, hören wir nicht auf.“

© Apple Music
Re
Nr. 135 in Top Alben > Metal