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People Watching (Deluxe Edition)

People Watching (Deluxe Edition)

Veröffentlicht: 2025-02-21
A Polydor Records Release; ℗ 2025 Sam Fender, under exclusive licence to Universal Music Operations Limited
People Watching (Deluxe Edition) - QR Code
19 Tracks
1:21:03
Jetzt kaufen im iTunes Store
Anhören auf Apple Music
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Veröffentlicht: 2025-02-21
A Polydor Records Release; ℗ 2025 Sam Fender, under exclusive licence to Universal Music Operations Limited

Während einer Auszeit nach dem überwältigenden Erfolg seines Debüts „Hypersonic Missiles“ (2019) und dessen Nachfolger „Seventeen Going Under“ (2021) wurde Sam Fender klar, welche Richtung sein drittes Werk einschlagen sollte. Die beiden Vorgängeralben hatten den Singer-Songwriter aus North Shields zu einem der herausragenden Newcomer des letzten Jahrzehnts gemacht: ein heimischer Superstar, der von kleinen Clubs zu Stadien aufgestiegen war und inzwischen zwei BRIT Awards auf dem Kaminsims stehen hat. Doch bei „Seventeen Going Under“ hatte er sich unter Druck gesetzt gefühlt und wollte das diesmal unbedingt vermeiden – ganz gleich, wie lange es dauern würde. Zugleich sollte Fenders Ziel einfach und klar sein. „Bei den letzten beiden Alben habe ich jeweils mit einem klaren Konzept begonnen, aber gegen Ende der Aufnahme hat es sich immer in etwas anderes verwandelt – zumindest für mich“, sagte der Musiker im Gespräch mit Apple Music, als er im November 2024 „People Watching“ ankündigte. „Ich wollte gute Songs ohne eine grandiose Botschaft schreiben – nur zehn, elf gute Lieder über ganz normale Menschen.“

Seine Geduld hat sich ausgezahlt. „People Watching“ ist Fenders bisher am überzeugendsten umgesetzte Veröffentlichung. Der Titel bringt die emotionale Verbindung, die im Zentrum der Musik des 30‑Jährigen steht, ebenso auf den Punkt wie seine Gabe, Alltagsgeschichten in mitreißende Euphorie zu verwandeln. Noch immer bildet seine Heimatstadt den Schwerpunkt, doch in den geschickten Händen des Künstlers ist dieser Ort zu einem Prisma geworden, durch das er über Trauer, Familie, psychische Gesundheit, Armut, Obdachlosigkeit, Politik und vieles mehr singt.

„People Watching“ ist zudem Fenders klanggewaltigstes Werk. Es baut auf der ausladenden Weite im Springsteen-Stil auf und entwickelt sich zu einem farbenprächtigen Indie-Rock-Meisterwerk, das mit einer weiteren Reihe von Killer-Refrains aufwartet, zu denen die Massen mitsingen können. Der Musiker deutete seine Liebe zu The War on Drugs bereits auf „Seventeen Going Under“ an und geht hier einen Schritt weiter, indem er Adam Granduciel, den unberechenbaren Frontmann der Band, gemeinsam mit Markus Dravs (Coldplay, Arcade Fire, Florence + the Machine) als Co-Produzenten engagiert.

Nichts ist hier überladen. Selbst in den epischsten Momenten behalten die Songs eine vielschichtige Leichtigkeit, wobei Granduciels Synthie-Verzierungen einen dynamischen Kontrapunkt zu Fenders Hooks bilden. Das Album besticht durch eine Vielfalt an Formen und Texturen: Das sind der Classic Rock des Titeltracks, sehnsüchtige Hymnen („Little Bit Closer“), der kontemplative Americana mit einem Hauch von Swag („Wild Long Lie“) und der wehmütige 80er-Jahre-Pop („Crumbling Empire“). Im besten Fall verbindet das Album Fenders Liebe zum US-amerikanischen Heartland Rock mit der ausgelassenen Energie eines Oasis-Songs. In den Mollakkorden der Akustikgitarre von „Chin Up“ lassen sich sogar Spuren von „Wonderwall“ erkennen. Aber es ist schwer vorstellbar, dass Noel und Liam einen Song wie „Remember My Name“ aufnehmen würden. Der düstere Schlusstrack besteht nur aus Fenders Gesang und den Hörnern der Easington Colliery Band – eine Hommage an Sam Fenders nordöstliche Wurzeln und ein Song, der ihn als Solokünstler hervorhebt.

© Apple Music
-30
Nr. 110 in Top Alben > Alternative
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Titel
Interpret
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Datum